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update 29.11.2018

 


In den Anfangsmonaten des Jahres 1967 machten sich auf dem Betriebshof OST in Deutz die ersten Anzeichen zur Bildung einer Fußballmannschaft bemerkbar.

Man besprach untereinander die Möglichkeit, eine Mannschaft zusammenzustellen und Spiele auszutragen.

Die Aussprache brachte das Ergebnis, sich nicht in einem Verein des DFB, da diese nicht mit den dienstlichen Obliegenheiten eines Beschäftigten in einem Verkehrsbetrieb zu verbinden war, sondern der Interessengemeinschaft Kölner Betriebssport e.V, der heutigen BKV beizutreten.Nach Gesprächen mit der Verwaltung ,den Vorgesetzten und dem Betriebsrat (unserem heutigen Ehrenvorsitzenden Hans Schößler) konnten diese soweit überzeugt werden, daß der sporttreibende Bedienstete auf keinen Fall seinen Dienst vernachlässigen würde, so sagten sie uns Ihre Unterstützung zu.

Es wurde eine Versammlung einberufen, die Anfang 1967 stattfand und als einzigen Tagespunkt die Gründung enthielt.Circa 30 Kollegen waren anwesend. Stellvertretend einige Namen: Vorbrüggen, Landgraf, Mai, Berger, Lauer, Hein, Linnartz, Welter, Brockelmann, und eben Hans Schößler.

Privat kannte man sich noch nicht, jedoch der Sportsgeist brachte einander näher.

Nachdem der Betriebsrat über die Verhandlungen mit der Verwaltung berrichtete wurde begeistert der gewünschte Verein ins Leben gerufen:

BSG Schwarz Weiß Ost KVB AG, gegründet 1967

Einstimmig wurde der Kollege K.H. Vorderbrüggen zum Ersten Vorsitzenden gewählt.

Somit war der Verein aus der Taufe gehoben und eine schwere, aber auch begeisternde Arbeitbegann für die Idealisten. Der junge Vorstand sorgte für die Aufnahme in den heutigen BKV Köln. An erster Stelle standen Termingestaltung, Bälle, Sportplatz, Bekleidung und viele andere Kleinigkeiten.

In der Anfangszeit m´ßte man sich mit Freundschaftsspielen begnügen da in den laufenden Spielbetrieb nicht eingegriffen werden konnte.Schon nach kurzer Zeit mußte man feststellen, daß die Durchführung der Spiele auf schwierigkeiten stieß. Es war nicht immer einfach Termine einzuhalten. So manches Spiel mußte verlegt werden oder ausfallen.

Im ersten Spieljahr erreichten wir mit unserer Mannschaft einen Mittelplatz in der Freundschaftsrunde. Im Sommer schafften wir einen 3.Platz um den Coca Cola Pokal.Die Umstellung auf den Ein-Mann-Betrieb (Abbau des Schaffners) konnte durch die Aufnahme von Kollegen anderer Betriebshöfe gut überbrückt werden. Der Zuwachs war so gut, daß man für das nächste Spieljahr eine AH Mannschaft anmelden konnte. Am Ende war es wieder ein Mittelplatz, aber beide Teams erhielten den Fairnesspreis.

1970 nahm man den Spielbetrieb mit auswärtigen Betriebsmannschaften auf.

Gegner waren unter anderem Hamm, Witten, Oberhausen.1971 wurden wir dritter beim 4 Städteturnier in Oberhausen. Die Aufnahme im Sportring der Verkehrsbetriebe erfolgte im Jahr 1972. Es ging nach Mannheim, Kaiserslautern und Osnabrück,Frankfurt, Kassel, Herten,Mülheim, Essen, Wuppertal, Innsbruck. Zwischenzeitlich der Aufstieg unserer Ersten Mannschaft bis zur C-Klasse.

1973-1983 wurden immer gute Mittelplätze erzielt. Die AH Mannschaft wurde Sieger im DKV Wanderpokal. Erster Platz beim Turnier in Wuppertal, 1.Platz im Hallenturnier in Porz, 2.Platz bei Turnieren in Eschweiler und Aachen.

 

1984 gründeten wir eine Veteranenmannschaft Ü 40. Es wurde in einer Klasse gespielt mit prominenten Gegnern wie TUS Rechtsr.Köln, Victoria Köln, SV Gremberg und Spiegelglas Porz,sowie Citroen 70. Aufstieg unserer ersten Mannschaft in die B-Klasse.

1985 Aufstieg unserer ersten in die höchste Klasse des BKV Köln, in die A-Klasse. Im Pokal kamen wir ins Halbfinale.Leider stieg unsere 1.Mannschaft 1986 unglücklich in die B-Klasse ab. Der zweiten gelang jedoch der Aufstieg in die D-Klasse.

1987 gelang beiden Teams der Gruppensieg und somit wieder der Aufstieg. Im Wanderpokal unterlagen wir erst im Endspiel gegen BSG Fendel.

Mitbegründer des VWN e.V mit Sitz in Herten wurden Bochum, Gelsenkirchen, Hagen, Wuppertal, Essen, Herten, Mülheim-Ruhr, und wir der SWO. Eine Spielrunde über 2 Jahre wurde durchgeführt.

Außer dem Fußball kamen im laufe der Jahre natürlich einige Fahrten und gesellige Touren zusammen. Von Innsbruck, Weilburg, Kassel, Presseck, Augsburg, Freiburg, Lingerhahn,Mosel oder Eifel schwärmen alle immer noch in höchsten Tönen. Ob jung oder alt, wenn es was zu feiern gab stand der SWO in erster Front. Nicht umsonst spielte man an all diesen Orten spätestens nach 2 Stunden kölsche Musik.

Sportlich erreichten wir 1988 das Finale im VWN Pokal. Im Sportring-Pokal schied unsere Mannschaft in der zweiten Runde gegen Bielefeld aus.

1989 erzielten wir wieder gute Mittelplätze.

Im Jahre 1990 war das Ziel des Gesamtvorstandes die uns gestellten Aufgaben zu verwirklichen.Nach dem mißglückten Start aller Mannschaften in die neue Saison kam es nicht nur im sportlichen Bereichen zu Problemen. Als wir im Endspiel der VWN Runde gegen Herten verloren lief das Faß über, der Rücktritt des 1.Vorsitzenden Peter Welter und die Abmeldung der gesamten ersten Mannschaft war die Folge.

Mund abputzen und durch hieß die Parole des neuen Vorstandes unter der Leitung Helmut Landgraf und Hans Simon. Auf der Jahreshauptversammlung am 25.1.1991 wurde Hans Simon und Helmut Schmitz zu unseren Vorsitzenden gewählt.

1991 haben wir uns dann wieder gefestigt. Drei Mannschaften nahmen an Meisterschaft und Pokalspielen teil. Außerdem wurden noch Hallenturniere und Freundschaftsspiele ausgetragen.

Unser 25 jähriges Jubiläum sollte der Höhepunkt aller Feierlichkeiten werden. Und er wurde es ! In Rondorf wurde ausgiebig gefeiert bis der Arzt kam, De Räuber und Bernd Stelter, sowie Peter Horn kamen um das Programm atraktiv zu gestalten. Welcher Verein kann sich solche Künstler noch leisten...

Am 25.4.1992 waren wir Ausrichter der VWN Endspiel. In Ostheim kam es dann zu einem Einlagespiel der besonderen Art. Unsere ergrauten Veteranen spielten gegen ein Team von Spielerfrauen unter dem Coaching von Helmut Wefelmeier. Die Zu- und Nebenstraßen waren so verstopft das die Polizei keine Zuschauer mehr in die Arena ließ....Ein Jubiläumsturnier auf den Poller Wiesen ,welches wir veranstalteten gewann der OT Ostheim. Danke nochmals an die Spielerfrauen. 25 Jahre an der Seite eines Verrückten Betriebsfußballers können manchmal an den Nerven zehren. DANKE !!

Unsere erste Mannschafte schaffte 1993 den Aufstieg in die A-Klasse.Saisonhöhe-

punkt im Spieljahr 1994 war ganz klar der Gewinn des VWN-Pokals in Wuppertal. Mit einem 4:2 nach Verlängerung bezwang der SWO das Team aus Wuppertal. Mit bedruckten T-Shirts ging es mit geschwellter Brust zur abendlichen Party, auch hier gewann der SWO....

1995 schaffte auch unsere 2.Mannschaft den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Unsere AH beendete die Saison mit einem Endspiel des DKV Pokals.Auch die Veteranen konnten durch viele Neuzugänge einen sportlichen Aufstieg erleben.

Die erste Mannschaft schaffte 1996 sensationell die Vizemeisterschaft in der A-Klasse. Und das ausschließlich mit Betriebssportlern. Die zweite stieg in die B-Klasse auf. Das FVM Finale gewann unsere 2.Mannschaft überraschend mit 2:0 gegen Bauer Druck. Die AH Mannschaft schaffte einen 3.Platz in der Meisterschaft. Alle drei Teams standen zudem in einem Pokalfinale. Ein bombiges Jahr für den SW.Ost.

Am 3.11.1995 veranstaltete der SWO die jährliche Sportringkonferenz. Es war an alles gedacht, Konferenzraum,Stadtrundfahrt,Damenprogramm und der kölsche Abend in der Mensa.Wir bekommen heute noch Dankesschreiben unserer Gäste aus Österreich,Schweiz und ganz Deutschland.

1996 gab es trotz 75 Spiele keinen waren Höhepunkt im sportlichen Bereich.Im darauffolgenden Spieljahr 1997 gelang unserer Ersten Mannschaft das Finale um den Sportringcup zu erreichen. Wir unterlagen dem Team aus Osnabrück mit 0:1. Wir ließen im Verlauf des Pokalwettbewerbs Mannschaften wie Saarbrücken,Stuttgart,Berlin,Mannheim und Bremen hinter uns. Der SWO richtete zum ersten Mal das große KVB Hallenturnier aus,welches von nun an jährlich seinen festen Platz im Terminkalender der KVB findet.

In den darauffolgenden Jahren wurde noch das Blockhaus in Merheim gebaut, mit dem Namen "Bredderbud". Inoffizieller Name natürlich.Viele Vereinsmitglieder halfen an der Fertigstellung des schmucken Häuschens. Es wurden schon zahlreiche Feiern im und um das Haus herum getätigt.Sportlich gab es wieder einige Höhen und Tiefen. Die 1.Mannschaft gewann noch den BKV Pokal durch einen 1:0 Sieg gegen citroen und wurde im Jahre 2000 vom Spielbetrieb abgemeldet wegen Nachwuchsmangel. Die AH Mannschaft wurde im Jahr 2001 genauso wie die Veteranen Meister in Ihren Klassen.

Natürlich kann an dieser Stelle nicht alles festgehalten werden was in 35 Jahren Vereinsgeschichte passiert ist, aber diese Seite enthält das wichtigste und schönste was der Schwarz Weiß Ost in dieser Zeit erlebt hat. Vielleicht sprechen wir bald über das 40 jährige Jubiläum.............

 

 

 

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